Digitale Technologie stellt den Mitarbeiter (wieder) in den Mittelpunkt des Unternehmens

Digitale Technologie revolutioniert unsere Vision der Arbeit.

Wenn wir unter HR-Digitalisierung die Einführung von Werkzeugen zur Unterstützung von Prozessen verstehen, die früher manuell gesteuert wurden, ist klar, dass sich die Arbeitswelt stark gewandelt hat. Internet, Laptops und Remote-Verbindungen oder auch E-Mails haben unsere Arbeitsweise revolutioniert.

Neben den Ressourcen haben sich aber auch die Rollen im Unternehmen geändert. HR nimmt jetzt eine eher strategische Rolle ein, die vor allem stärker auf den Menschen ausgerichtet ist, während der Mitarbeiter selbst für seine Entwicklung und Entfaltung im Unternehmen verantwortlich wird.

Eine menschlichere Vision der Produktivität

Dank der Werkzeuge, die für die verschiedenen Verwaltungsverfahren entwickelt wurden (z. B. Abwesenheitsmanagement, Personalabrechnung und -planung), kann sich die Personalabteilung nun auf strategischere Projekte konzentrieren. Ziele wie Talentbindung, flexiblere Arbeitsgestaltung und Mitarbeiterengagement sind zu Prioritäten geworden. Sie werden bemerken, dass das Thema Produktivität unter diesen Prioritäten nicht aufgeführt ist. Das ist volle Absicht, denn eigentlich ist die Produktivität auch gar keine echte Priorität, wenn man sie als logische Folge der Konzentration auf das Mitarbeiterengagement betrachtet.

Einer Studie zufolge, die von unserem Partner SD Worx durchgeführt wurde, kann die Produktivität tatsächlich um 13 % gesteigert werden, wenn wir uns bemühen, das Mitarbeiterengagement zu erhöhen. Die Vorteile machen sich auch im Hinblick auf Fehlzeiten (- 41 %) und freiwilliges Ausscheiden (- 34 %) bemerkbar.

Man kann also zunehmend feststellen, dass Produktivität nicht mehr mit Präsentismus verknüpft ist, sondern eher mit Faktoren, die mit dem Wohlbefinden des Mitarbeiters zu tun haben.

Es liegt mir fern, die Daten zum Präsentismus zu vernachlässigen (für einen Anbieter von Lösungen zum Zeit- und Aktivitätsmanagement wäre das fatal), es geht vielmehr darum, sie anders zu nutzen. Es ist möglich, die Anwesenheitszeiten der Mitarbeiter zu analysieren, nicht um Aufpasser zu spielen, sondern um ihr Wohlbefinden soweit wie möglich zu gewährleisten. Hierbei geht es zum Beispiel darum sicherzustellen, dass sie nicht zu viele Überstunden machen oder dass alle Mitarbeiter vernünftige Pausen einhalten.

HR hat Zeit gespart und neue Werkzeuge bekommen: Seine Rolle bleibt jedoch weiterhin genauso entscheidend.

Die Digitalisierung hat HR also Zeit gegeben, aber das ist noch nicht alles! Es gibt jetzt auch eine Vielzahl an Werkzeugen speziell für das Wohlbefinden der Mitarbeiter und zur Stärkung ihres Engagements. 

Telearbeit oder flexible Arbeitszeiten werden oft als Faktoren bezeichnet, die das Engagement fördern. Die Technologie macht es möglich, sie zu implementieren. Es wäre jedoch zu einfach zu behaupten, dass die Digitaltechnik all diese Prozesse automatisiert und die Aufgaben der Personalabteilung limitiert hat. Tatsächlich wurden andere Faktoren identifiziert, die das Engagement steigern und ohne HR-Unterstützung gar nicht umsetzbar wären: ein benutzerfreundlicher Arbeitsplatz oder ein angepasstes Management mit transparenteren Zielen, eine kontinuierliche Bewertung anstelle einer jährlichen oder auch der Faktor Zusammenarbeit. 

Ohne eine starke Unternehmenskultur und angepasste Werte wäre die Implementierung dieser Grundsätze schnell zum Scheitern verurteilt.

Wie fördern die Protime-Lösungen das Mitarbeiterengagement?

Unser Mitarbeiterportal ist Ausdruck dieser neuen Vision, die den Mitarbeiter an zentrale Stelle im Unternehmen stellt.

Zu diesem Zweck haben wir in die klassischen Module für Urlaubsanträge, Zeiterfassung und Zugangsmanagement eine Zusammenarbeitsplattform sowie ein Modul zur Zielüberwachung integriert. Der Mitarbeiter hat so Zugriff auf alle ihn betreffenden Informationen an einer zentralen Stelle: von seiner Zeitplanung über seine Ziele und die Ziele des Unternehmens bis hin zu seinen Projekten.

In einem Umfeld, das Flexibilität und insbesondere Telearbeit fördert, kann jeder Mitarbeiter so von jedem Ort und zu jeder Zeit auf das gesamte Leben im Unternehmen zugreifen.