Digitalisierung und HR: Welchen Einfluss hat das auf die Unternehmen? Teil 1

Es ist für niemanden mehr ein Geheimnis: Die Technologien und die Digitalisierung haben in jeden Aspekt unseres Lebens Einzug gehalten. Natürlich mit den Computern und dem Internet, aber noch mehr mit all den verbundenen Gegenständen, die den Rhythmus unseres Alltags bestimmen (Roboter-Rasenmäher, verbundene Uhren und Lautsprecher, verbundene Thermostate usw.). Aber wie sieht es mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf HR, das Personalwesen, aus?

Auswirkung der Digitalisierung auf die Anwerbung

Zwangs- und sehr logischerweise ändert die Digitalisierung die Arbeitspraktiken.

  • Wir bewegen uns nun auf eine immer engere Zusammenarbeit zu. Keine hierarchischen Strukturen mehr, in denen jeder in seiner eigenen Ecke vor sich hin arbeitet, um die ihm anvertraute Aufgabe zu erfüllen. Mittlerweile geht es darum, dass wir alle über die Online-Plattformen für Kommunikation und Projektbetreuung zusammenarbeiten, die den Austausch erleichtern und es ermöglichen, Kreativität und Leistung zu optimieren.
     
  • Einer der großen Vorteile der Digitalisierung für alle Unternehmen, die daraus gerne eine Stärke machen möchten, besteht in den zahlreichen Daten, die ein Unternehmen dadurch erheben kann. Diese sind wertvoll, da sie wichtige Informationen zu bestehenden und potenziellen Kunden, aber auch über sie selbst liefern. Allerdings birgt dieser Vorteil auch einen Nachteil: Die häufig zu hohe Anzahl dieser zu analysierenden Daten und die Notwendigkeit, eine völlig dafür organisierte Person zu finden, die in der Lage ist, diese schnell und effizient zu verarbeiten.
     
  • Schließlich bewirkt die Digitalisierung auch eine neue Art und Weise, die Arbeit an sich wahrzunehmen. Unternehmen werden in Zukunft „wertschöpfende Aufgaben“, die strategischer sind, mehr schätzen. Die gesammelten Daten machen es möglich, vorausschauend und proaktiver zu handeln.

Aber wie beeinflussen diese neuen Praktiken unsere Art und Weise der Anwerbung von Mitarbeitern? In dieser sich stark im Wandel befindlichen Arbeitswelt und angesichts der Tatsache, dass laut Studien 60 % der jungen Leute von heute Jobs haben werden, die noch nicht existieren, müssen sich die Personalabteilungen neuen und anderen als den klassischen Profilen öffnen. Es geht nicht mehr darum, Menschen nach ihren bereits erworbenen Fähigkeiten einzustellen, sondern nach ihrer Bereitschaft und Fähigkeit, zu lernen und Fortschritte zu machen. Daher sind Sprachkenntnisse, unternehmerisches Denken und Teamarbeit die Fähigkeiten, die wirklich wichtig werden.

Dies erfordert natürlich eine neue Art des Unterrichtens, aber auch der Rekrutierung. Jetzt gilt es, die Einstellung und die Soft Skills zu bevorzugen, da wir die Berufe von morgen noch nicht kennen. Ebenso sollten Menschen, die sich nur zögerlich verändern und sich auf ihre bereits erworbenen Fähigkeiten konzentrieren, nicht verkannt werden.

Die Arbeit ändert sich, aber auch die Arbeitnehmer

Wenn sich die Arbeit ändert, so gilt das auch für Arbeitnehmer. Ganz bestimmt! Die Zeit vergeht, und die Generation Z, die geboren wurde und mit der Digitalisierung aufgewachsen ist, tritt nach und nach in den Arbeitsmarkt ein. Ihre Beziehung zur Technologie ist natürlich ganz anders als bei den anderen Generationen: Hypervernetzt sind diese jungen Leute wahrscheinlich diejenigen, die alle Feinheiten der digitalen Welt am besten beherrschen. Und zwangsweise muss das Personalwesen dies berücksichtigen. Warum? Hier die Gründe:Leur vision du travail est différente de celle des générations précédentes. Maintenant, l’emploi, la sécurité d’emploi et le salaire sont acquis. Du coup, le travail n’est plus une finalité en soi. Les jeunes d’aujourd’hui ne s’inquiètent pas de quitter un poste qui ne leur convient pas ou qui ne leur plaît pas. Ils sont effectivement nombreux à multiplier les expériences dans diverses entreprises. Ce qu’ils recherchent avant tout, c’est un job épanouissant, où ils prendront du plaisir et pourront se réaliser.

  • Ihre Vision der Arbeit ist anders als bei den vorherigen Generationen. Nun sind Arbeitsplatz, Arbeitsplatzsicherheit und Gehalt erreicht. Damit ist die Arbeit kein Selbstzweck mehr. Die jungen Leute von heute machen sich keine Sorgen, einen Arbeitsplatz zu verlassen, der ihnen nicht zusagt oder gefällt. Tatsächlich sammeln viele von ihnen Erfahrungen in verschiedenen Unternehmen. Was sie vor allem suchen, ist ein erfüllender Job, bei dem sie Spaß haben und sich selbst verwirklichen können.
     
  • Auch ihre Art zu arbeiten ist anders. Gerade in der Art, wie sie kommunizieren, am Arbeitsplatz oder zu Hause, ist ihr Verhalten anders. Sie verschicken keine Briefe und telefonieren nicht. Sie arbeiten mehr mit sozialen Netzwerken oder Instant Messengern wie WhatsApp.
     
  • Sie sind weit mehr Unternehmer als unsere Großeltern und Eltern, was bedeutet, dass wir ihren Wunsch, ein Akteur im Unternehmen zu sein, nähren müssen. Anstatt ihnen Aufgaben zu übertragen, denen sie ohne Fragen nachgehen müssen, müssen sie weiter gehen dürfen, indem sie an der Entwicklung des Unternehmens teilnehmen.
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Im ersten Teil dieses Artikels haben wir uns mit dem Einfluss der Digitalisierung auf die Anwerbung und die Profile der Bewerber befasst.