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Digitalisierung und HR: Welchen Einfluss hat das auf die Unternehmen? Teil 2

Im ersten Teil dieses Artikels haben wir uns mit dem Einfluss der Digitalisierung auf die Anwerbung und die Profile der Bewerber befasst.
Beschäftigen wir uns jetzt mit dem Einfluss der Digitalisierung auf das Personalwesen, sobald der Bewerber in das Unternehmen integriert worden ist.
Raum für Initiative und Freiheit lassen, allerdings in einem festgelegten Rahmen
Da diese neue Generation unternehmerischer ist, müssen die Personalabteilungen darauf achten, dass sie Raum für Initiative und Freiheit lassen. Es gibt viele Möglichkeiten, um dies zu erreichen. Beispielsweise durch die Schaffung eines unternehmenseigenen sozialen Netzwerks, in dem jeder seine Erfolge feiern und Ideen für die Weiterentwicklung des Unternehmens mitteilen kann.
Die Personalabteilungen müssen somit den Mitarbeitern die notwendigen Instrumente für die Zusammenarbeit zur Verfügung stellen. Es gibt zahlreiche Programme wie Protime 360, die ihnen dabei helfen können. Zum Beispiel, indem wir allen die Möglichkeit geben, an Projekten teilzunehmen, die in direktem Zusammenhang mit ihrer Funktion stehen, aber auch an anderen Initiativen mitzuwirken, die sich eher auf das Leben des Unternehmens und seine Kultur beziehen.
Aber Vorsicht: Auch wenn die Unternehmen weniger hierarchisiert sind, bleibt es wichtig, einen Rahmen vorzugeben. Wenn ein junger Mensch in einem Unternehmen anfängt, braucht er dennoch noch eine Struktur, die ihn unterstützt. Die Rolle der „Seniors“ bekommt dann ihre volle Bedeutung. Diese können dann zu richtigen Coachs werden und ihre Erfahrungen weitergeben. Der junge Mensch wiederum kann seinem Mentor viel in den Bereichen Technologie und Digitalisierung beibringen. Dieser Austausch wird für beide Seiten immer positiv sein!
Ein Mitarbeiter, der Akteur seiner Entwicklung geworden ist
Wenn die Arbeitnehmer zur Entwicklung des Unternehmens beitragen wollen, möchten sie auch Akteur ihrer eigenen Entwicklung sein. Immer mehr von ihnen wollen ausgebildet werden und vor allem ihre Ausbildung wählen. Sie möchten auch an ihren eigenen Bewertungen teilhaben, indem sie ihre Eindrücke zu ihrem Weg, ihren Stärken und ihren Schwächen mitteilen.
Protime verwendet beispielsweise sein eigenes Modul zur Verwaltung der Ziele und der Verfolgung von Projekten, um zu einer kontinuierlichen Bewertung zu kommen. Die regelmäßigen Coachings und die Transparenz hinsichtlich der Ziele und ihrer Weiterverfolgung haben das Ende der traditionellen jährlichen Bewertung eingeläutet.
Die Personalabteilungen müssen auch der Tatsache Rechnung tragen, dass die Digitalisierung und insbesondere die sozialen Netzwerke den Arbeitsmarkt sehr flexibel gemacht haben. Jeder hat von überall Zugang zu Stellenangeboten. Manche Websites oder Anwendungen übernehmen sogar für Sie die Auswahl. Das bedeutet, dass der Arbeitsmarkt nun einen Klick von jedem Mitarbeiter entfernt ist ist. Für das anwerbende Unternehmen ist dies positiv, denn es kann sehr viel leichter mit den Talenten in Kontakt treten, aber für das Unternehmen, das seine Talente binden will, stellt dies ein zu berücksichtigendes Risiko dar.
Hier erscheinen uns zwei Empfehlungen wichtig:
- Die erste lautet, dass man stets eine Auge auf seine E-Reputation haben sollte, indem man seine Profildaten aktualisiert, hochwertige Inhalte auf sozialen Netzwerken teilt und an beruflichen Online-Gesprächen teilnimmt.
- Die zweite lautet, auf die Kluft zwischen der Agilität des Bewerbers und der mangelnden Agilität bestimmter Unternehmen zu achten, die sich noch nicht weiterentwickelt haben. Letztere betrachten nämlich die Tatsache, bereits mehrere Stellen vor der Bewerbung gehabt zu haben, eher als einen Mangel an Stabilität denn als vielfältige Erfahrung.
Schlusswort
Wie in vielen Bereichen unseres Lebens hat die Digitalisierung einen sehr starken Einfluss auf den Arbeitsmarkt, von dem alle Aspekte betroffen sind. Sie verändert nämlich sowohl die Arbeitnehmer als auch die Art zu arbeiten oder die Anwerbung. Die Unternehmen, die mit der Zeit gehen und weiter wachsen wollen, müssen also ihre Funktionsweise ändern, um mit diesen neuen Praktiken und Anforderungen Schritt zu halten. Natürlich ist ein Umdenken schwierig und erfordert einen langen Atem. Aber letztendlich denken wir bei Protime, dass sich dies auszahlen wird.

