Zeitmanagement à la Protime: Ihr Projekt in Farbe

Im ersten Teil meines Artikels habe ich Ihnen von der DISG-Methode und der Verbindung, die ich im Hinblick auf die Implementierung eines Zeitmanagementsystems sehe, berichtet. Nachdem ich mit Ihnen über die blauen und roten Profile gesprochen habe, werde ich Ihnen nun die grünen und gelben Profile vorstellen. 

Die initiativen und die stetigen Profile

Die beiden Profile, die ich hier beschreibe, sind „Gefühls-Profile“.

  • Der initiative Typ kennzeichnet sich durch Extrovertiertheit und Gefühle: Seine Farbe ist Gelb. Konkreter ausgedrückt ist es eine Person, der es leicht fällt, zu kommunizieren und die gute persönliche Beziehungen pflegt. Sie ist gesellig und sympathisch, ein leidenschaftlicher Mensch, jemand der glaubt, dass das Leben Spaß machen muss. Der initiative Persönlichkeitsstil ist außerdem demonstrativ und erfrischend.
  • Der stetige Typ kennzeichnet sich durch Introvertiertheit und Gefühle: Seine Farbe ist Grün. Er entspricht dem Bild eines guten Familienvaters, der für Harmonie und Stabilität in einer Gruppe sorgt. Er ist ernst, fürsorglich und zuverlässig; er kann hart für eine Sache kämpfen, die ihm am Herzen liegt. Er kann im Umgang mit anderen auch schüchtern erscheinen und zeichnet sich durch Ruhe, Bescheidenheit und Geduld aus. Im Allgemeinen ist er kooperativ.

Die DISG-Methode und das HR-Projekt: Eine Frage der Gefühle?

Wie ich im ersten Teil dieses Artikels bereits erklärt habe, sind nicht unbedingt immer auch alle Mitarbeiter vom Nutzen eines Zeitmanagementsystems überzeugt, nur weil die HR-Abteilung dafür ist. Wenn wir der Logik der Farben folgen, wie können wir dann Profile überzeugen, bei denen Gefühle oder Emotionen oft Vorrang vor der Vernunft haben?

Argumente abhängig vom jeweiligen Persönlichkeitsstil

  • Der initiative oder gelbe Typ ist eher auf Kommunikation ausgerichtet. Eine Zeitmanagementlösung wie Protime ermöglicht eine transparente Kommunikation, indem sie es erlaubt, im Mitarbeiterportal vielseitige Informationen zu sammeln, wie z. B. geleistete Arbeitsstunden oder Ziele und die damit verbundenen Entwicklungen. Diese Elemente sind  jedoch auch vollständig komplementär, wenn sie bei Besprechungen von Vorgesetzten und Mitarbeitern als Diskussionsgrundlage dienen. Gelbe Talente coacht man am wirkungsvollsten, indem man ihnen zu ihrem Erfolg gratuliert oder ihnen hilft, ihre Zeit besser zu organisieren, denn dies entspricht ihrer Persönlichkeit und ihren Bedürfnissen. Der gelbe Typ wird nämlich oft dadurch eingeschränkt, dass er aufgrund seiner Dynamik und des einfachen Umgangs mit ihm an vielen Projekten beteiligt wird, für die es ihm möglicherweise an Organisation fehlt, um sie tatsächlich auch gut zu managen.
  • Dem stetigen oder grünen Typ erlaubt ein Zeitmanagementsystem zum Beispiel, die eventuell mit seinem Persönlichkeitsstil verbundenen Beeinträchtigungen, wie übermäßige Hilfsbereitschaft, zu vermeiden. Menschen mit einem grünen Profil, die Harmonie und Stabilität brauchen, sind immer bereit, einem Kollegen bei einer Aufgabe behilflich zu sein, und lassen sich so eventuell schnell mit Arbeit überlasten, ohne sich jedoch zu beklagen. Ein Zeitmanagement der Mitarbeiter kann so dazu beitragen, das Burnout-Risiko einzudämmen, indem bei einer zu großen Menge an Überstunden „die Notbremse“ gezogen wird.

Schlusswort

Die Implementierung einer Software für das Zeitmanagement ist keine leichte Aufgabe, das kann jeder Personalverantwortliche bestätigen. Die Argumentation unter Berücksichtigung der DISG-Methode zeigt uns jedoch den Nutzen eines solchen Systems für alle Mitarbeiter des Unternehmens, unabhängig von ihrem Profil und den damit verbundenen Triebfedern. Ich komme so also zu dem Schluss, dass das Zeitmanagement es Ihnen ermöglichen wird, Ihr Projekt in Farbe zu sehen!

Sophie Henrion